LausitzNiederschlesien & Zittauer GebirgeGörlitz: Tragisches Unglück könnte ein Verbrechen sein

Görlitz: Tragisches Unglück könnte ein Verbrechen sein

Noch immer beschäftigt viele Görlitzer das tragische Unglück vom 18.Mai – in der James-von-Moltke-Straße stürzte ein Haus ein. Drei Menschen starben. Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass es sich nicht mehr nur um einen tragischen Unglücksfall handelt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Explosion mit Todesfolge. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 27-jährigen Polen und einen 33-jährigen Afghanen. Die Festnahme erfolgte im Zusammenhang mit anderen Delikten kurz nach dem Hauseinsturz aufgrund eines Zeugenhinweises. Die Spurenlage ist unterdessen aktuell noch schwierig, da das eingestürzte Gebäude erst vollständig geräumt werden muss, bevor die Kellerräume ganz konkret untersucht werden können. Die Polizei bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung. 5.000 Euro Belohnung warten auf den entscheidenden Hinweis. Die Kripo Görlitz hat zudem ein entsprechendes Hinweisportal auf der Homepage der sächsischen Polizei eingerichtet.(red)

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