Die 30. Jubiläumsausgabe des ViaThea-Festivals in Görlitz am vergangenen Wochenende fiel teilweise durch verstörende und provokante Programmpunkte auf. Am Eröffnungsabend im Stadtpark sorgte die mutwillige Zerstörung von Lebensmitteln während einer Artistik-Show für Unmut bei einem Teil des Publikums vor der Bühne, darunter viele Kinder. Parallel dazu geriet ein Auftritt auf der Freilichtbühne in die Kritik, bei dem der Künstler Witze über ältere Menschen machte. Die Situation eskalierte bei einem Zuschauer, als dieser Darsteller versuchte, diesem Gast das Mobiltelefon zu entreißen, woraufhin dieser die Flucht ergriff. Unter dem Motto „UTOPIE. Auf ins Paradies!“ sollten sich Vision und Vielfalt, Theater und Straßenkunst, Utopie und gelebte Realität“ begegnen, so schrieben es die Veranstalter, und so war es auch trotz dieser Vorfälle am restlichen Festivalwochenende an vielen Stellen zu erleben. In der Altstadt konnten die Besucher dort gewohnt friedlich das Programm aus Musik, Tanz und Akrobatik genießen.(mas/fk)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Görlitz: 30. ViaThea zum Sehen, Hören und Mitmachen
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