Die Hitzewelle Ende Juni mit Temperaturen um die 40 Grad hat in Brandenburg zu deutlich mehr Krankmeldungen geführt. Das geht aus einer Erhebung der AOK Nordost hervor. Konkret registrierte die Krankenkasse in Brandenburg rund 850 neu beginnende Krankmeldungen vom 26. bis 28.Juni 2026. Das waren rund elf Prozent mehr als im Schnitt vergleichbarer Vorjahreszeiträume. Da waren es nur rund 760 Krankmeldungen. Auffällig war vor allem der Anstieg bei Diagnosen, die unmittelbar mit Hitze und Sonnenlicht zusammenhängen. Unter dem ICD-10-Code T67 „Schäden durch Hitze und Sonnenlicht“ wurden während der Hitzewelle und dem Montag danach 94 Fälle registriert. Im Durchschnitt der wochentags gleichen Vergleichszeiträume der Jahre 2023 bis 2025 waren es nur rund zehn Fälle. Zu den unter T67 erfassten Diagnosen zählen unter anderem Hitzekollaps, Hitzschlag, Hitzeerschöpfung, Hitzekrämpfe und Sonnenstich.(tl/pm)
Bildquelle: AOK Nordost








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