Das als „Blaues Wunder“ bekannte Industriedenkmal nahe dem Lausitzring steht vor einer neuen Zukunft. Die drei Eigentümerkommunen, Senftenberg, Großräschen und Schipkau, haben sich gemeinsam mit den Denkmalbehörden auf die Sicherung und den Erhalt des maroden Schaufelradbaggers verständigt. Eine zwischenzeitlich diskutierte Verschrottung des 4.000 Tonnen schweren Stahlskeletts auf der Kippe Hörlitz ist damit vorerst vom Tisch. Grundlage für diesen politischen Neustart ist das neue Gutachten eines Berliner Sachverständigenbüros, welches den Erhalt der Landmarke mit vergleichsweise einfachen Mitteln als machbar einstuft. Schipkaus neuer Bürgermeister Thomas Nützsche, der das Projekt zur Priorität gemacht hat, brachte hierfür erfolgreich alle beteiligten Akteure an einen Tisch. In einem ersten Schritt soll das stählerne Wahrzeichen nun baulich gesichert werden, um den fortschreitenden Verfall zu stoppen. Parallel dazu erarbeiten die Partner bereits eine langfristige Lösung, um das imposante technische Meisterwerk als touristische Landmarke für die Zukunft des Lausitzer Seenlands zu bewahren.(pm/fk/ki)
Bildquelle: Wikipedia/ Lukas Beck








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