Lausitz – Sachsen: Neue Impulse für die Chipindustrie

Sachsen und der US-Bundesstaat Arizona wollen ihre Zusammenarbeit in der Halbleiterbranche weiter ausbauen. Bei der Branchenmesse SEMICON West in San Francisco kamen Vertreter beider Regionen zusammen, um Kontakte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu stärken und gemeinsame Projekte auszuloten. Beide Standorte gehören weltweit zu den wichtigsten Zentren der Chipproduktion. Durch den Ausbau der Branche steigt auch der Bedarf an Zulieferern, Fachkräften und Forschung. Die engere Zusammenarbeit soll sächsischen Unternehmen den Zugang zum US-Markt erleichtern und Firmen aus Arizona bessere Kontakte zum europäischen Mikroelektronikstandort ermöglichen. Arizona hat seit 2020 mehr als 70 Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekte der Halbleiterindustrie mit einem Investitionsvolumen von über 314 Milliarden US-Dollar angezogen. Ab 2027 soll Phoenix außerdem dauerhaft Austragungsort der Messe SEMICON West sein.(pm/mb)

Symbolbild

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