LausitzNiederschlesien & Zittauer GebirgeNiesky: Sprühende Sterne – Zeichen für den Frieden

Niesky: Sprühende Sterne – Zeichen für den Frieden

Eine besondere Aktion gab es gestern, am Weltfriedenstag, in Niesky bei der Eröffnung des neuen Ausbildungsjahres für Pflegefachkräfte und Jugendliche, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren werden.

Nach dem Festgottesdienst wurden vor der Kirche der Brüdergemeine, auf dem Zinzendorfplatz, Wunderkerzen entzündet. Kurz zuvor waren die Glocken angehalten worden. Die Sterne-sprühenden Kerzen sollten am Weltfriedenstag kleine Zeichen für den Frieden sein – in dem Wissen, dass ihr Licht am hell-lichten Tag nicht weit zu sehen ist, sei es jedoch besser, eine kleine Kerze zu entzünden, als die Dunkelheit zu beklagen.

Der Herrnhuter Stern wurde erstmals in Niesky entwickelt. Er steht für den Stern von Betlehem – für den Weihnachtsstern und erinnert an die Weihnachtsbotschaft, die lautet: Gloria in excelsis Deo et in terra pax hominibus – auf Deutsch: „Ehre sei Gott in der Höhe und den Menschen Frieden auf Erden“. Beide Aussagen dieser Botschaft haben mit Respekt zu tun. Besonders Menschen in der Pflege sollen jedem Menschen mit Respekt und Ehrfurcht begegnen. Dafür war in Niesky neben den sprühenden Sternen von Wunderkerzen auch der Gesang des Kanon: Dona, nobis pacem – der Bitte an Gott: Gib uns Frieden,zu hören. Nachdem das Lied verklungen war, fingen die Glocken wieder an zu läuten. (ras)

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert




Home
Blitzer
Whatsapp
Mail