Seit Mitte September ist das Naturschutzzentrum Neukirch Besitzer einer mobilen Apfelpresse. Diese konnte im Rahmen eines LEADER-Projektaufrufes finanziert und soll nun für Veranstaltungen und zu Umweltbildungszwecken genutzt werden. Aus rund einer halben Tonne Äpfeln sind beim ersten Einsatz etwa 350 Liter Apfelsaft entstanden. Für den Testlauf mussten zunächst 455 Kilogramm Äpfel von einer Streuobstwiese gesammelt werden. Anschließend wurden die Früchte gereinigt, sortiert und zu einer breiigen Masse verarbeitet. Diese wurde unter hohem Druck ausgepresst, sodass der rohe Saft gewonnen werden konnte. Durch Erhitzen wurde er haltbar gemacht und anschließend in praktische Fünf-Liter-Beutel abgefüllt. Bis alle Äpfel verarbeitet waren, wiederholte sich der Ablauf mehrere Male. Am Ende standen nicht nur viele Kartons mit Saft, sondern auch jede Menge Reinigungsarbeit. Ein aufwendiger, aber anschaulicher Weg von der Streuobstwiese bis ins Saftregal.(pm/jb)
Bildquelle: S. Hauswald, Naturzentrale








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