Ärzte im Landkreis Bautzen sollen Parkinson-Patienten gezielt auf eine mögliche Berufserkrankung ansprechen. Darauf weist die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt hin. Demnach kann der häufige Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln das Risiko für Parkinson erhöhen – etwa in der Landwirtschaft, im Gartenbau oder auch auf dem Bau. Das sogenannte Parkinson-Syndrom durch Pestizide ist inzwischen als Berufskrankheit anerkannt. Voraussetzung ist jedoch, dass Betroffene den Kontakt über mindestens 100 Arbeitstage nachweisen können. Die Gewerkschaft fordert mehr Aufklärung, damit Erkrankte Unterstützung durch die Berufsgenossenschaft erhalten. Auch Beschäftigte in Gewächshäusern oder bei Sanierungen könnten betroffen sein.(pm/ah)
Bildquelle: IG BAU | Tobias Seifert








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