Die Notunterkunft in Kamenz wird nach aktuellem Stand über den 30. Juni hinaus nicht benötigt. Ausschlaggebend sind die ausreichenden freien Kapazitäten in den Gemeinschaftsunterkünften Kamenz und Hoyerswerda. Dort stehen derzeit insgesamt mehr als 320 freie Plätze zur Verfügung, die nach aktueller Einschätzung für künftige Zuweisungen aus dem Asylbereich sowie aus der Ukraine ausreichen. Eine Fortführung des Betriebs ist deshalb derzeit nicht vorgesehen. Gleichzeitig können dadurch unnötige Ausgaben für ungenutzte Unterbringungsplätze vermieden werden. Die aktuell in der Notunterkunft lebenden 80 Personen werden nach deren Schließung in die Gemeinschaftsunterkunft Kamenz umziehen. Unabhängig davon bleibt das Objekt als Reserve erhalten. Bis zum Ablauf des Betreibervertrags Ende Mai 2027 wird die Einrichtung weiterhin betriebsbereit vorgehalten. Sollte der Bedarf durch steigende Zuweisungszahlen wieder zunehmen, kann die Unterkunft kurzfristig erneut in Betrieb genommen werden.(pm/jb)
Bildquelle: Gerd Altmann auf Pixabay








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