Die überraschende Schließung der Geburtsabteilung im Kamenzer Krankenhaus sorgt für große Besorgnis im Rathaus. Der Oberbürgermeister zeigt sich irritiert über die kurzfristige Entscheidung, die bereits Ende Mai 2026 umgesetzt werden soll. Besonders kritisch bewertet er den Widerspruch zu früheren öffentlichen Zusagen zu Beginn des Jahres. Die Maßnahme trifft die Stadt in einer sensiblen Phase und betrifft sowohl werdende Familien als auch das medizinische Personal erheblich. Eine wohnortnahe Geburtshilfe sei für viele Eltern von zentraler Bedeutung, deren Wegfall nun zu Unsicherheiten führe. Der Oberbürgermeister hat umgehend Gespräche mit der Klinikleitung aufgenommen, um Klarheit über die Hintergründe zu schaffen. Gleichzeitig setzt er sich für schnelle Lösungen ein, um die Versorgung weiterhin sicherzustellen und prüft mögliche Alternativen für die Zukunft. Er würdigt ausdrücklich die langjährige Arbeit des Teams der Geburtsabteilung und sichert ihnen Unterstützung zu. Zudem betont er, dass die Stadt alles daran setzen werde, die medizinische Versorgung vor Ort zu sichern und das Vertrauen der Bevölkerung zu erhalten.(pm/jb)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
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