Der Stadtrat von Kamenz und Oberbürgermeister Michael Preuß haben sich in einer gemeinsamen Resolution gegen die geplante Schließung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Krankenhaus St. Johannes ausgesprochen. Sie fordern die Verantwortlichen auf, die Entscheidung zu überdenken und zumindest den Zeitraum bis zu einer möglichen Schließung zu verlängern. Die Klinik sei ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum und unverzichtbar für die Lebensqualität in der Region. Mit einem Wegfall entstünde zwischen Hoyerswerda, Bautzen und Dresden eine Versorgungslücke. Zugleich richtet sich der Appell an Landes- und Bundespolitik, die Auswirkungen der Krankenhausreform auf den ländlichen Raum stärker zu berücksichtigen. Auch eine Online-Petition wurde gestartet, die zum jetzigen Stand über 18.400 Stimmen erreicht hat. Außerdem ist eine Demonstration zum 1. Mai auf dem Kamenzer Marktplatz geplant.(pm/ah)
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