Die Stadt Hoyerswerda plant eine Neuordnung ihrer Energie- und Telekommunikationsunternehmen. Der Stadtrat soll beschließen, den Bereich Strom- und Gashandel aus den Versorgungsbetrieben VBH herauszulösen und auf die Breitband Hoyerswerda GmbH zu übertragen. Diese soll künftig dann unter dem Namen „VBH Services GmbH“ auftreten. Die Arbeitsplätze sowie bestehende Kunden- und Lieferverträge sollen übernommen werden. Hintergrund ist unter anderem die geplante Neuvergabe wichtiger kommunaler Konzessionen für Trinkwasser, Abwasser und Fernwärme. Durch die Ausgliederung des Strom- und Gasgeschäfts kann die Vergabe zukünftig ohne europaweite Ausschreibung erfolgen. Für die rund 17.000 Strom- und Gaskunden der VBH soll sich nichts ändern. Die bekannte Marke VBH bleibt erhalten, ebenso die Telekommunikationsmarke „kabelmax“. Desweiteren auf der Tagesordnung der Stadträte steht ein Beschluss zur Entwicklung des Freizeitkomplexes Ost FKO. Demnach soll das Areal als multifunktionales Naherholungsgebiet der Zusestadt erhalten und ausgebaut werden. Die Sitzung des Hoyerswerdaer Stadtrates kann am Dienstag ab 17 Uhr live im Internet über die städtische Homepage hoyerswerda.de mitverfolgt werden.(hps)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Hoyerswerda: Neuordnung bei den VBH
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