LausitzNiederlausitzer Heide & Elbe-Elster-LandHerzberg/E.: Elbe-Elster drängt auf weitere Schritte beim Hochwasserschutz

Herzberg/E.: Elbe-Elster drängt auf weitere Schritte beim Hochwasserschutz

Mit jedem Baufortschritt in Sachen Hochwasserschutz entlang der Schwarzen Elster wächst die Sicherheit der Menschen in Herzberg/E. Davon überzeugte sich gestern Brandenburgs Umweltministerin, Hanka Mittelstädt, bei einem Vorort-Termin mit Elbe-Elster-Landrat Marcel Schmidt. Im Mittelpunkt stand das sogenannte „Teilobjekt 1 mit den Bauabschnitten 2 und 3“, für das rund 4,55 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Brandenburg investiert werden. Im Stadtgebiet von Herzberg/E. wird eine moderne und standsichere Hochwasserschutzanlage errichtet. Dafür wird auf rund 7.000 Quadratmetern eine tragende und zugleich abdichtende Spundwand eingebracht. Parallel dazu entsteht ein neuer asphaltierter Deichverteidigungsweg. Darüber hinaus werden eine Flutmulde zur Verbesserung des Hochwasserabflusses hergestellt sowie Baugrundverbesserungen im Bereich der ehemaligen Altlastendeponie „Am Sportplatz“ vorgenommen. Hinzu kommen umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, welche dafür sorgen sollen, dass Eingriffe in Natur und Landschaft fachgerecht kompensiert werden. Im Dezember 2025 wurde mit den Arbeiten begonnen. Die Fertigstellung ist für Ende September 2027 vorgesehen. Für den Bereich Bad Liebenwerda hofft man derzeit auf einen schnellen Abschluss der Planungen. In Elsterwerda, so Landrat Schmidt, wünscht man sich deutlich mehr Tempo bei der Vorbereitung der Hochwasserschutzmaßnahmen. (tl)

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