LausitzWestlausitzGroßröhrdorf: Neujahrsempfang 2026

Großröhrdorf: Neujahrsempfang 2026

Autor: Redaktion


In der Röderstadt Großröhrsdorf bewegten auch im vergangenen Jahr wieder viele Themen die Gemüter, Grund genug alles Revue passieren zu lassen, beim diesjährigen Neujahrsempfang. Im herrlich von der ansässigen Floristin, Tina Reimer, mit Blumen ausgestatteten Festhalle am Stadion sorgte zunächst allerdings besonders die politische Großwetterlage für Unmut. Die Themen aus der Region erfüllte die Anwesenden dann aber mit Stolz und Zuversicht. Denn nachdem man nach 2024 eigentlich ein ruhigeres Jahr erwartet hatte, war doch wieder viel passiert. Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Ralf Buschan, fasste in gewohnt ruhiger Art zusammen, welche Projekte die Stadt bewegt hatten. Es war nicht das letzte Mal, dass er an diesem Abend die Bühne betreten würde – doch das war zu diesem Zeitpunkt noch ein Geheimnis. Zunächst lobte er das erstmals veranstaltete Oktoberfest, das ein unerwartet großer Erfolg gewesen und unter anderem dem besonderen Engagement der Feuerwehr, in Persona, Ronny Wunderlich, zu verdanken sei. In diesem Jahr soll es auch darum wieder stattfinden. Überhaupt seien Feste und Traditionen das, was die Gemeinde leisten könne und was den Zusammenhalt stärkt. Auch das Großprojekt Sporthallen-Neubau – mit sechs Jahren Planungs- und dazu im scharfen Kontrast mit einer geplanten Bauzeit von etwa einem Jahr ein Beispiel für unnötige Bürokratie, so war zu vernehmen. Ende des Jahres soll sie fertiggestellt sein. Und das ist auch nötig, denn sportlich ist die Kleinstadt: viele lobende Worte wurden außerdem gefunden, für das Ehrenamt, beispielsweise Trainer im Nachwuchssportbereich, eine Tätigkeit, die auch Bürgermeister, Stefan Schneider, begleitet. Elaine Jentsch überbrachte ihren Gruß per Videobotschaft. Landrat Udo Witschas, der mehr als nur einen persönlichen Bezug zu Großröhrsdorf in seiner Rede erwähnte, betonte besonders auch die Vorzüge im Landkreis, die viel zu selten benannt würden. Millionen-Investitionen von Unternehmen, wie Yados und Tddk aber auch dem dichtesten Rettungsnetz in ganz Sachsen. Traditionell wurden Ehrenamtliche mit besonderen Verdiensten an diesem Abend geehrt. In diesem Jahr war das Paul Liebold, der sich besonders um den Auf- und Ausbau des Jugendclubs Hauswalde verdient gemacht hatte, Anke Cords-Miersch, vielfach engagierte Bäckerin aus dem Ortsteil Kleinröhrsdorf und eben Ralf Buschan vom Gewerbeverein Großröhrsdorf, dessen jahrelangen Verdienste nun einer Würdigung bedürft haben. Die durch ihn erwirkte Ausnahmegenehmigung für den Neujahrstanz bis 2 Uhr nachts, wurde dann nach allen Redebeiträgen noch genutzt.(fk)

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