LausitzNiederschlesien & Zittauer GebirgeGörlitz: Sankt-Carolus-Krankenhaus entlässt etwa die Hälfte der Belegschaft

Görlitz: Sankt-Carolus-Krankenhaus entlässt etwa die Hälfte der Belegschaft

Der vorige Dienstag war für über einhundert Mitarbeiter im Sankt-Carolus-Krankenhaus in Görlitz ein schwarzer Tag. Bei einer Belegschaftsversammlung wurde ihnen mitgeteilt, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Ob Chefarzt, Krankenschwester oder Verwaltungsangestellte, ob Fachkräfte mit jahrzehntelanger Berufserfahrung oder ob kurz vor der Rente stehen, sie wurden gekündigt. Eine wirtschaftliche Schieflage des Carolus-Krankenhauses führte offenbar dazu, dass die Leitung des kleineren der beiden Görlitzer Krankenhäuser dazu bewogen hat, sich von etwa der Hälfte der Belegschaft und von relevanten Bereichen zu trennen, die innerhalb der nächsten Monate die größere Einrichtung, das Städtische Klinikum übernimmt. Das seit 1927 bestehende Carolus-Krankenhaus, das jahrzehntelang von Ordensschwestern, später von den Malteser geleitet wurde, ist nun in den Händen eines privaten Eigentümers.(ras)

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