Der 18. April ist der bundesweite Tag der Bahnhofsmission. Die östlichste Mission Deutschlands, die in Görlitz, hat sich am vorigen Samstag daran mit einem kleinen Fest am Bahnhof, beteiligt. Trotz der Bauarbeiten am Südausgang des Haupt-Bahnhofs, wurde dennoch eine Fläche gefunden, um Stände zu errichten und diesen Aktionstag gebührend zu begehen. Seit 130 Jahren bieten die Bahnhofsmissionen in Deutschland, die zumeist ökumenisch getragen werden, niedrigschwellige Hilfe für jeden Menschen, der dorthin kommt. Geholfen wird: sofort, gebührenfrei und ohne Anmeldung. Die fast ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützen Reisende nicht nur bei Umstiegen, sondern helfen auch in Notlagen. Die Hilfe kann vielfältig sein – und reichen von warmem Tee, Kaffee, belegten Broten bis hin zu einem Dach über dem Kopf. Die Bahnhofsmission in Görlitz wurde im vorigen Jahr 100 Jahre alt, die Stadtmission, unter deren Dach sich die Bahnhofsmission befindet, ist 135 Jahre alt geworden. Deren Leiter, Diakon Karsten Mierig, äußerte sich gemeinsam mit der Leiterin der Bahnhofsmission, in der Regionalzeit am kommenden Donnerstag, zur Bahnhofsmission in Görlitz, die „ein Stück Himmel am Bahnhof“ sein und bleiben möchte.(ras)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Görlitz: Der östlichste Tag der Bahnhofsmission
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