Storch Gustav darf bis zum Ende der Brutzeit seinen Horst auf einem Strommast in Döbra behalten. Dies ist das Ergebnis eines Ortstermins mit der für Umwelt zuständigen Beigeordneten des Bautzener Landrates, Romy Reinisch. Laut ihrer Aussage gehe es nicht darum, Gustav „loszuwerden“, sondern eine Lösung zu finden, die den Storch schützt, die Brutzeit respektiert und zugleich die Sicherheit am Strommast berücksichtigt. Der regionale Stromversorger Enso hatte zunächst ein Ausweichquartier gebaut, das Gustav aber nicht annahm und stattdessen von neuem auf „seinem“ Mast zu bauen begann. Der aktuelle Horst bleibt laut Romy Reinisch nun zunächst bis zum Ende der Brutzeit bestehen. Parallel wird weiter an einem geeigneten Standort für das nächste Jahr gearbeitet.(um)
Bildquelle: Symbolfoto/eig. Archiv








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