Im Lausitzer Seenland wurde heute ein neues Kapitel aufgeschlagen. Mit der Freigabe der letzten drei Kanäle sind nun der Senftenberger, Geierswalder, Partwitzer, Sedlitzer und Großräschener See erstmals vollständig schiffbar miteinander verbunden. Auf rund 5.100 Hektar Wasserfläche entsteht damit eines der größten künstlichen Wasserreviere Europas. Zur offiziellen Eröffnung reisten auch die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg per Boot an. Am Hafen des Sedlitzer Sees blickte man gemeinsam mit Staatsministerin und Beauftragten des Bundesministeriums der Finanzen, Elisabeth Kaiser, auf die Entwicklung des ehemaligen Tagebaugebiets auf den jetzigen Tourismus-Hotspot. Trotz Regen versammelten sich nach dem Festakt alle in und vor der Schiffhalle der LMBV und genossen die Regionalen Spezialitäten.
Gefeiert wurde der Meilenstein außerdem mit der „5-Seen-Challenge“, bei der tausende Besucher mit blauen Badekappen gleichzeitig an den Stränden ins Wasser gehen. Einen ausführlicheren Beitrag dazu gibt es morgen im LAUSITZWELLE Fernsehen.(cb)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Lausitzer Seenland: Schiff Ahoi im Tagebaugebiet
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Kommentare
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Ältere Menschen ohne Auto und die lange Strecken nicht mehr mit dem Fahrrad zurücklegen können, haben keine Chance, ins Seenland zu kommen, weil kein Bus zu den Seen fährt. Sachsen und Brandenburg streiten sich darüber, wer dafür zuständig ist – also keiner. So wird das nichts mit attraktivem Tourismus. Und wenn auf den Parkplätzen an den Seen hunderte PKW stehen brauchen wir uns am Ende nicht mehr über 40 Grad wundern.







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