LausitzLausitzer SeenlandSpremberg: Hinweise zu Wölfen in der Stadt

Spremberg: Hinweise zu Wölfen in der Stadt

Nach dem Fund zweier verendeter Wolfswelpen im Raum Spremberg beobachtet das Landesamt für Umwelt (LfU) Brandenburg die Situation weiterhin genau. Die Tiere wurden Mitte März entdeckt und zur Untersuchung an ein Forschungsinstitut gebracht. Weitere Jungwölfe halten sich nach Angaben der Behörde noch in der Region auf. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, die ausgesprochenen Vorsichtsmaßnahmen weiterhin einzuhalten. Dazu gehört, keine Essensreste oder Tierfutter offen liegen zu lassen, Müll sicher zu verschließen und Nutztiere ausreichend zu schützen. In den vergangenen Monaten wurden wiederholt Wölfe im Siedlungsbereich von Spremberg sowie in den Ortsteilen beobachtet. Das LfU hat festgestellt, dass es sich um Jungwölfe aus dem Jahr 2025 handelt. Wölfe meiden Menschen in der Regel, suchen nachts aber teils nach leicht zugänglicher Nahrung im Siedlungsbereich. Um problematisches Verhalten zu verhindern, führt das LfU im Bedarfsfall Vergrämungsmaßnahmen durch. Eine nachhaltige Wirkung kann jedoch nur erreicht werden, wenn gleichzeitig leicht zugängliche Nahrungsquellen konsequent beseitigt werden. Sichtungen sollen möglichst zeitnah gemeldet werden. Angaben zu Ort, Datum und Uhrzeit der Beobachtung sowie, wenn möglich, Foto- oder Videomaterial und eine kurze Beschreibung der Umstände der Sichtung sind hilfreich. Meldungen nimmt das Wolfsmanagement des LfU unter folgender Telefonnummer entgegen: 0172 – 515 58 56 – auch am Wochenende und an Feiertagen.(pm/ah)

Bildquelle: Symbolbild / Pexels

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