In einem Windpark bei Sohland am Rotstein zwischen Löbau und Görlitz machten sich am Freitagnachmittag Teile eines Rotorblattes einer Windkraftanlage selbstständig. Trümmerteile verteilten sich weiträumig auf dem angrenzenden Feld. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte die Betreiberfirma das entsprechende Windrad stilllegen. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte ist nun Gegenstand der Ermittlungen. (tl)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Sohland am Rotstein: Windrad verlor Flügelteile
Teilen:
Kommentare
-
Sehr geehrtes der Lausitzwelle,
mit Interesse habe ich das Ereignis bzgl. Windkraftanlage Sohland wahrgenommen.
Da es keine behördliche Verfolgung, Ereignisse diese Art nicht gibt,stellt sich die Frage, um welchen Windradtyp es sich genau handelt.
Meiner Recherche nach müsste es eine WKA Vestas V90, 2,0 MW sein.Das Problem bei dem Anlagentyp ist, die Rotorblattes sind zum Teil aus Carbon gefertigt.
Durch die Havarie sind die Fasern vermutlich großflächig verteilt und kontaminieren das Erdreich.
Die zersplitterten Fasern müssen aufwendig abgestammte werden.Hierzu kann ich nur auf die Ereignisse in Alfstedt in Nds. verweisen 2022 und 2023.
Da gibt es einige Berichte beim NDR:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Erneut-Rotorblatt-im-Windpark-Alfstedt-abgerissen,windrad968.htmlJeder Kontakt mit den Fasern sollte ohne eine PSA vermieden werden.
Nachweise, dass CFK Fasern in den Rotorblättern verbaut sind, findet man im Internet.






Schreibe einen Kommentar