Senftenberg: Rund um den Rostigen Nagel tut sich was

Am Ufer des Sedlitzer Sees ragt eine ganz besondere Landmarke aus der Landschaft. Mit knapp 30 Metern Höhe ist der „Rostige Nagel“ eines der bekanntesten Wahrzeichen des Lausitzer Seenlandes. Rund um den markanten Aussichtsturm wird das Außengelände nun umfassend neugestaltet. Den Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,23 Millionen Euro übergab die Ministerin und Chefin der Staatskanzlei, Kathrin Schneider, an Detlev Wurzler, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg. Das Projekt gliedert sich in drei Baubereiche. Im ersten Abschnitt entstehen geordnete Parkflächen für Autos sowie zwei Stellplätze für Busse, um die Erreichbarkeit der Landmarke deutlich zu verbessern. Der zweite Baubereich liegt zwischen Imbiss und Aussichtsturm. Hier sind Spiel- und Bewegungsangebote, zahlreiche Sitzgelegenheiten sowie zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder vorgesehen. Ziel ist es, den Bereich nicht nur als Aussichtspunkt, sondern auch als attraktiven Aufenthaltsraum für Besucherinnen und Besucher zu entwickeln. Im dritten Baubereich wird die vorhandene Steganlage erweitert. An den von der LMBV errichteten Schiffsanleger sollen zusätzlich fünf sogenannte Fingerstege angebaut werden, um das Anlegen kleinerer Boote künftig besser zu ermöglichen. Außerdem führt eine neue Freitreppe direkt zum Wasser und der Radweg „Alte Sornoer Straße“ wird ins Radwegenetz integriert. Die Fertigstellung der Umgestaltung ist schon für Ostern 2026 geplant, pünktlich bevor der gesamte Seenverbund zwischen Senftenberg, Geierswalde, Partwitz und Großräschen eröffnet wird.(pm/mb)

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