Im Jahr 2024 haben in Sachsen 63.210 Kinder und Jugendliche Hilfen zur Erziehung oder Eingliederungshilfen erhalten. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Damit nahm rund jedes elfte Kind unter 18 Jahren im Freistaat Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe in Anspruch. Häufige Gründe waren familiäre Konflikte, etwa bei Trennung oder Sorgerechtsstreitigkeiten, sowie eine eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern, zum Beispiel durch Überforderung oder Erziehungsunsicherheit. Mehr als die Hälfte der Fälle waren klassische Erziehungsberatungen. Die Anregung für eine Hilfe kam meist von den Eltern selbst oder von sozialen Diensten. Die Angebote reichen von ambulanter Beratung bis hin zu stationären Maßnahmen außerhalb der Familie.(pm/ah)
Bildquelle: Symbolbild / Pixabay







Schreibe einen Kommentar