An der Katholischen Pfarrkirche St. Martin ist traditionell 12 Uhr am Ostersonntag der Start für die Osterreiter in einer der kleinsten sorbisch-katholischen Kirchgemeinden, in Nebelschütz. Zahlreiche Osterreiter in ihrer schmucken Kleidung, natürlich mit Zylinder, überbrachten die frohe Botschaft von der Auferstehung Jesus Christus. Die Bewohner der anliegenden Ortschaften und ihre Gäste säumten die Straßen und mancher der Reiter, erkennbar am Silbernen Kranz, war bereits zum 25. Mal dabei. Nach Wendischbaselitz, Miltitz, Jauer bis nach Ostro führte der Weg die Reiter hier. Nebelschütz (Njebjelčicy) gehört zu den traditionsreichsten sorbisch-katholischen Prozessionen in der Oberlausitz. Bereits im 17. Jahrhundert sollen sie schriftlich erwähnt worden und seither nie ausgefallen sein. Auch im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau waren wieder zahlreiche Reiter unterwegs, ihre Strecke führt traditionell nach Crostwitz.(fk)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Nebelschütz / Panschwitz-Kuckau: Osterreiter in dörflicher Beschaulichkeit
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