Die Maßnahmen zur Verringerung der Eisenbelastung in der Spree zeigen weiter Wirkung. Das geht aus dem neuen Monitoringbericht der LMBV für das Jahr 2025 zur Talsperre Spremberg hervor. Eine zentrale Rolle spielt dabei die sogenannte Konditionierungsanlage im Zulauf der Spree. Durch Kalkung und Flockung werden Eisenpartikel gebunden, bevor das Wasser in den Spremberger Stausee gelangt. Allein in der Vorsperre konnten so rund 40 Prozent der Eisenfracht zurückgehalten werden. Insgesamt hält die Talsperre sogar etwa 88 Prozent des Eisens zurück. Laut Gutachtern liegt die Eisenbelastung der Spree damit inzwischen auf dem niedrigsten Niveau seit Beginn der Messungen im Jahr 2012. Begleitende Untersuchungen zeigen außerdem, dass die Wasserbehandlung keine negativen Auswirkungen auf Fische oder andere Wasserorganismen hat.(pm/ah)
Bildquelle: LMBV/Steffen Rasche (2025)







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