Der Sächsische Landtag hat der Lausitz Rückenwind für das Einstein-Teleskop gegeben. Mit großer Mehrheit unterstützten CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Bewerbung der Region als möglichen Standort für das europäische Großforschungsprojekt. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow spricht von einer einmaligen Chance: Gelinge die Ansiedlung, entstünde in Ostdeutschland erstmals eine Forschungsinfrastruktur von europäischer Bedeutung mit weltweiter Strahlkraft. Der Lausitzer Standort biete dafür sehr gute Voraussetzungen – auch durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie Sardinien und Polen sowie Tschechien. Aktuell werden mögliche Standorte intensiv geprüft, unter anderem hinsichtlich Geologie und Bauvarianten. In den kommenden Monaten will der Freistaat weiter für eine wissenschaftsbasierte Standortentscheidung werben. Eine mögliche Ansiedlung eines Atommüllendlagers in derselben Region schließt sich damit aus.(pm/ah)
Bildquelle: NIKHEF / SKAO (DZA)







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