Die jährliche Amphibienwanderung begonnen. Arten wie Teichmolch, Erdkröte oder Rotbauchunke sind derzeit unterwegs von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Dabei müssen sie häufig Straßen überqueren – für viele Tiere endet das tödlich. Besonders aktiv sind Amphibien morgens und abends, wenn die Temperaturen über acht Grad liegen. Autofahrer sollten in dieser Zeit besonders aufmerksam sein und langsamer fahren. Zum Schutz der Tiere stellen Naturschutzstationen, Vereine und Ehrenamtliche jedes Jahr mehrere Kilometer Amphibienschutzzäune auf. Die Tiere fallen dabei in eingegrabene Eimer und werden von Helfern täglich eingesammelt, gezählt und sicher über die Straße gebracht. Wer die Arbeit vor Ort kennenlernen möchte, kann am 21. März an Exkursionen der Naturschutzstation Neschwitz oder des Naturschutzzentrums Neukirch teilnehmen. Die jeweiligen Ausflüge sind kostenfrei, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.naturschutz-neschwitz.org und www.naturschutzzentrum-neukirch.de.(pm/ah)
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Lausitz: Amphibienwanderung hat begonnen
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