Über viele Jahre hinweg hat ein Unbekannter der Stadt Görlitz pro Jahr eine Million D-Mark gespendet, später wurden die Gelder in Euro gezahlt. Viel Gutes wurde in dieser Zeit mit dem Geld getan, beispielsweise wurden Sanierungen von Gebäuden bezuschusst. Jetzt wurde bekannt, dass eine Frau aus Augsburg, die im Jahr 2024 verstorben ist, der AfD in Görlitz und Sachsen über eine Million Euro vermacht hat. Diese Summe würde zwischen dem sächsischen Landesverband der AfD und dem Kreisverband Görlitz je zur Hälfte aufgeteilt. Allerdings musste zuvor knapp ein Zehntel des Geldes an weitere Erben ausgezahlt werden. Zusätzlich geht ein Wohnhaus in Augsburg im Wert von knapp 600 Tausend Euro in den Besitz des sächsischen AfD Landesverband über, so besagt es der Rechenschaftsbericht dieser Partei. Der Kreisvorsitzende der AfD Görlitz, Hajo Exner, habe mitgeteilt, dass man die Verstorbene nicht gekannt hat. Der Grund für die großzügige Geldzuweisung in den tiefen Osten sei, dass die Frau aus Augsburg familiäre Wurzeln im früheren Sudetenland hatte und sich wohl ihrer früheren Heimat verbunden gefühlt habe.(rs)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Görlitz: Augsburgerin hinterlässt Million und Haus der AfD im Osten
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