In der Oberlausitz startet eine repräsentative Studie zur Bedeutung des Obersorbischen. Das Netzwerk für sorbische Sprache und regionale Identität (ZARI) will damit erstmals seit rund 40 Jahren aktuelle Daten zur Verbreitung, Nutzung und Wahrnehmung der Sprache erheben. Die Untersuchung soll unter anderem zeigen, welche Rolle Sorbisch im Alltag spielt, wie Sprachkenntnisse erworben werden und wie die Zukunft der Sprache eingeschätzt wird. Befragungen finden in Bautzen und Hoyerswerda sowie in ausgewählten Gemeinden des sorbischen Siedlungsgebietes statt. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Träger des Projekts ist die Domowina. Gefördert wird die Studie über die Stiftung für das sorbische Volk im Programm „Sorbische Sprache und Kultur im Strukturwandel“ durch das Bundesministerium des Innern. Ziel ist es, eine verlässliche Grundlage für künftige Maßnahmen zur Förderung des Obersorbischen zu schaffen.(pm/an)
Bildquelle: Domowina/Božena Šimanec







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