Der Kamenzer Stadtrat hat beschlossen, die Stadtgärtnerei und den Wirtschaftshof der Kommunalen Dienste Kamenz, kurz KDK, ab 2027 wieder in kommunaler Regie zu betreiben. Dieser sogenannten Rekommunalisierung ging eine umfangreiche Prüfung voraus, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Auslöser waren demnach veränderte wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen. Dazu zählten gestiegene Umsatzsteuerkosten und Herausforderungen bei der tarifgerechten Entlohnung der Beschäftigten. Während einer Übergangszeit bleibt die KDK laut Stadtverwaltung zunächst weiter bestehen, während die Stadt die notwendigen Betriebsmittel sowie die Immobilie „Am Hutberg 3“ anmietet. Jetzt komme es darauf an, einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, so Oberbürgermeister Michael Preuß.(um)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
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