„Brieftaubensport ist Mord“ – das rief am vergangenen Samstag der Demonstrationszug der Stadttauben Initiative Dresden in der sächsischen Landeshauptstadt. Rund 200 Menschen mit Protestschildern liefen vom Alaunpark bis zum Postplatz in der Dresdener Altstadt, um gegen einen umstrittenen Freizeitvertreib zu demonstrieren: Dem Brieftaubensport.(kl)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Dresden: Demonstration gegen Brieftaubensport
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Kommentare
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Völlig zurecht. Auf meinem Balkon war vor einigen Jahren eine völlig erschöpfte Taube notgelandet, die nichts mehr im Kropf und ein vollkommen abgeschnürtes Bein mit Bindfaden hatte. Aufgrund der angebrachten Tel.-Nr. am Ring habe ich den Taubenzüchter angerufen, der das Tier aus Kostengründen nicht zurückhaben wollte. Das Tier starb kurz darauf an totaler Erschöpfung. Der Tauben-„Züchter“ hatte mir zuvor noch gesagt, daß die Tiere in Tschechien losgeschickt wurden und nach Thüringen fliegen sollten (wo bekanntlich die zusammenlebenden Tauben-Paare als psychisches Druckmittel getrennt wurden, „damit sie schneller fliegen“). Nicht nur in diesem Fall in den vorsätzlich programmierten Tod durch solche Tierquäler. Außerdem machen sie kein Geheimnis daraus, daß geschwächte Vögel und solche, die später eintreffen, durch Genickbruch getötet werden. Das spart erneut die Tierarztkosten. Die nötige Konsequenz kann nur ein lebenslanges Tierhalteverbot sein !!! Tierquälerei als Hobby ist unvereinbar mit dem Tierschutzgesetz und der Achtung vor anderen Lebewesen generell ! Außerdem tragen solche Leute zur Verbreitung von Vogel-Seuchen und Zoonosen bei, die dieses Frühjahr zu Massenkeulungen von Hühnern, Preissteigerungen und Schäden in Millionenhöhe geführt hatten. Das sollen sie den Geschädigten vollständig ersetzen müssen.







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