Das auf dem so genannten „Lauenareal“ geplante Sorbische Wissensforum muss deutlich abgespeckt werden, um die festgesetzte Kostenobergrenze von 50 Millionen Euro einzuhalten. Dies hat Infrastrukturministerin Regina Kraushaar jetzt erklärt. Demnach habe eine „qualifizierte Kostenschätzung“ im September 2024 Baukosten in Höhe von mehr als 63 Millionen Euro ergeben. Um die Kosten an den vorgegebenen Rahmen anzupassen, soll nun auf umfangreiche Leistungen verzichtet werden. So soll die Oberflächenqualität von Fassaden reduziert und auf die geplante Tiefgarage verzichtet werden. Zudem werde der Verkauf des jetzigen Domizils des Sorbischen Instituts und die Verwendung des Erlöses für das Bauvorhaben geprüft. Der Beginn der Bauarbeiten ist noch für den Sommer 2026 geplant. Das sorbische Wissensforum soll laut der Stiftung für das sorbische Volk das Sorbische Institut und das Sorbische Museum zusammenführen. Den ersten Bauabschnitt stellt das Hillersche Ensemble an der Äußeren Lauenstraße dar, den zweiten die Alte Posthalterei sowie der Abriss des Gebäudes Lauengraben.(um)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Bautzen: Sorbisches Wissensforum wird deutlich abgespeckt
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