Am vergangenen Wochenende fand in Löbau ein kleines Fest zum Wohlfühlen mit dem Titel „Löbau, wie geht’s? Das Wochenende“ statt. Das Fest ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Hygiene-Museums und zahlreicher Löbauer Partner. Anlass ist die Sonderausstellung „Wie geht’s? Die Ausstellung über mentale Gesundheit“, die noch bis 4. April 2027 in Dresden zu sehen ist. Eines der vielen Angebote war eine Kunstaktion, bei der drei Teams aus Löbauerinnen und Löbauern unter Anleitung der erfahrenen Designer Wiete Sommer, Verena Zimmermann und Tony Beyer arbeiteten. Ziel war es, Werke zu schaffen, die zum Nachdenken anregen, gut tun oder einfach nur Spaß machen. Die Herausforderung dabei – ein Zeitlimit von 48 Stunden. Sonntag 15:00 Uhr musste alles fertig sein. Eine weitere Herausforderung war das Wetter. Immer wieder mussten die Arbeiten wegen eines Regenschauers unterbrochen werden. Im Vorfeld der Aktion gab es eine Umfrage in Löbau, um festzustellen, an welchen Orten sich die Einwohner am wohlsten fühlen und wo am unwohlsten. Der beliebteste Ort war eine Wiese auf dem Gelände der einstigen Landesgartenschau. Der Bahnhofsvorplatz schnitt am schlechtesten ab. An diesen beiden Orten sollten die Kunstwerke entstehen. Am Sonntagnachmittag konnten die Arbeiten vom Publikum begutachtet werden. Um 16.30 Uhr fand in der Johanniskirche die Preisverleihung statt. Die Jury verlieh jedem der drei Teams einen Preis in den unterschiedlichen Kategorien. Den Publikumspreis erhielt Tony Beyer und sein Team für das Objekt „Löbau guck in die Luft“.(ts)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Löbau: Stadtaktion in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum
Teilen:







Schreibe einen Kommentar