Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die über zwei Milliarden Menschen, also ein Viertel der Menschheit, zu schärfen, die noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Zudem leidet rund die Hälfte der Weltbevölkerung zeitweise unter Wasserknappheit. Davon spüren die Menschen hierzulande nichts. Wasser kommt, je nach Wunsch kalt oder warm, aus Leitungen und auch um die Entsorgung und Wiederaufbereitung brauchen sich die Menschen keine Gedanken machen. Dafür sorgen Dienstleister. Bei interessanten Führungen durch Kläranlagen und Wasserwerken, beispielsweise bei den Stadtwerken in Görlitz, wird deutlich, dass sauberes Wasser zum einen mit viel Arbeit und Technik zu tun hat, vor allem aber, dass es nicht selbstverständlich ist. Hochwasser und Überschwemmungen zeigen Menschen ihre Grenzen auf, gegenüber Naturgewalten, bei denen Wasser zu den stärksten zählt. Verantwortungsvollen Umgang mit der knappen Ressource: Wasser, sollte von klein auf gelehrt, gelebt und der Verschwendung, auch im Kleinen, entgegengewirkt werden. So kann beispielsweise statt Trinkwasser zum Gießen von Gärten oder zum Autowaschen zu verwenden, Niederschlagswasser aufgefangen und gespeichert werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Wassersparmaßnahmen, die sogar Geld sparen helfen. Die Ursprünge des Weltwassertages sind in der Agenda 21 zu finden, die 1992 auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro vorgeschlagen wurde. Damit soll dem global bedeutsamen Thema Wasser eine Bühne gegeben und auf die Dringlichkeit der nachhaltigen Bewirtschaftung von Süßwasserressourcen hingewiesen werden. Wasser sollte als ein Menschenrecht gesehen werden, das weltweit eine Grundlage für Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung ist.(ras)
ZEITNAH – Nachrichten für die Lausitz
Görlitz: Weltwassertag – Nachdenken über Lebensmittel Nummer 1
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