Die Energiefabrik Knappenrode blickt trotz schwieriger Rahmenbedingungen optimistisch in die Zukunft. Beim Jahrespressegespräch zog das Industriemuseum Bilanz und gab einen Ausblick auf 2026. Rund 23.000 Gäste besuchten im vergangenen Jahr das Museum, hinzu kamen etwa 15.500 Besucher beim Herrnhuter Fabrik.Leuchten. Das sind rund 4.000 mehr als im Jahr zuvor. Vor allem der wachsende Tourismus im Seenland verstärkt den positiven Trend. Besonders geschätzt wird die Authentizität des ehemaligen Industriekomplexes, ergänzt durch Familienangebote, Führungen, Bistro und Radservice. Im Fokus steht in diesem Jahr der Erhalt des über 90 Meter hohen Schornsteins. Die notwendige Sanierung schlägt mit einem sechsstelligen Euro-Betrag zu Buche. Trotz knapper Mittel setzt die Energiefabrik auf neue Impulse. Geplant sind zwei Sonderausstellungen, darunter „Industriegeschichten“ ab März und „Der Kohlebaron Ignaz Petschek“ ab November. Neue Veranstaltungsformate wie der „Technik.Tag“ und „Nachts im Museum“ ergänzen das Programm. Auch Bildungsangebote für Schulklassen und Kinder werden erweitert.(pm/mb)
Knappenrode: Energiefabrik zieht Bilanz und blickt nach vorn
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