Jetzt wird Tacheles gesprochen! Im Freistaat hat 2026 das Themenjahr der jüdischen Kultur in Sachsen begonnen. Jüdisch-sächsische Geschichte und heutiges jüdisches Leben wird dabei in den Mittelpunkt gestellt. Auch das Lessing-Museum Kamenz nimmt das Themenjahr zum Anlass und startet innerhalb der Reihe „Kamenzer Lessing Akzente“ zu Lessings 297. Geburtstag am 22. Januar mit einer Lesung des Schriftstellers Michael G. Fritz (Dresden / Berlin). Er stellt unter anderem sein Reisebuch „Meinen Apfelstrudel sollten Sie sich nicht entgehen lassen – Schalom, Begegnungen in Israel“ vor. Am 18. Februar präsentiert Karl-Josef Kuschel aus Tübingen sein Buch „Unser Geist ist Weltgeist: Stefan Zweig und das Drama des jüdischen Weltbürgertums“. Im Laufe des Jahres sind in der ganzen Lausitz und in Niederschlesien Veranstaltungen geplant. Im Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky wird eine Wanderausstellung das Leben des Architekten, Konrad Wachsmann, thematisieren. In und um Bautzen wird das Festival „Kommen und Gehen – Jüdische Notenspuren auf der sächsischen Via Regia“ stattfinden. Im Kulturforum Görlitz ist ein Synagogenfest in Ergänzung zur Jewish Remembrance Week geplant sowie Lesungen, Vorträge, Ausstellungen und Filme an verschiedenen Orten. Unter tacheles.sachsen.de werden alle Infos bereitgestellt, und im Verlaufe des Jahres ergänzt.(fk)
Sachsen: Themenschwerpunkt Jüdisches Leben
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